Die Zukunft des INS hat begonnen

Das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) wird zum Dokumentations- und Forschungszentrum Niederdeutsch. Nach dem Verkauf von drei der vier vereinseigenen Häuser sei die finanzielle Basis des INS für die nächste Dekade abgesichert, erklärte Vereinsvorsitzender Heiko Block bei der Mitgliederversammlung am 24. 10. 2026 in Bremen. Das Treffen war geprägt von großem Vertrauen in die Arbeit des Vorstands und einem optimistischen Blick in die Zukunft. „Bestand, Betrieb und Weiterentwicklung unserer einmaligen niederdeutschen Bibliothek und der Archive im Stammhaus Schnoor 41 sind dauerhaft gesichert. Wir bleiben ein solider Partner für öffentliche Institutionen wie das Bundesinnenministerium, und auch die Hoffnung auf mehr Unterstützung durch das Land Bremen geben wir nicht auf“, so der INS-Vereinsvorsitzende. 

Heiko Block (Lilienthal) wurde bei den turnusmäßigen Wahlen im Amt bestätigt, so wie der 2. Vorsitzende Herwig Dust (Oldenburg) und die Beisitzer Jens Emigholz (Bremen) und Rainer Schobeß (Toppenstedt). Neu in den erweiterten Vorstand gewählt wurde Astrid Gries (Osterholz-Scharmbeck). Christel Stolz (Bremen) schied auf eigenen Wunsch aus der Vorstandsarbeit aus.

Vor einem Jahr hatten die Vereinsmitglieder das Konzept des Vorstands gebilligt, sich nach dem Verkauf dreier Häuser auf das Stammhaus Schnoor 41 zu konzentrieren. Hier hat vor mehr als 50 Jahren die Arbeit des Instituts begonnen, das nun ein Dokumentations- und Forschungszentrum als audiovisuelles Gedächtnis der Regionalsprache Niederdeutsch werden soll.

Der INS Vorstand
v.l. Jens Emigholtz (Bremen) Rainer Schobeß (Toppenstedt) Herwig Dust (Oldenburg) Astrid Gries (Osterholz-Scharmbeck) Heiko Block (Lilienthal)