Wat gifft’t Nee’es? »

Nee’e Böker un CD’s »

  • Mann mit twee Gesichter
    Weltliteratur op Platt – dat hett sik Rainer Kramer vörnahmen. Dorför hett he nu en Klassiker vun Robert Louis Stevenson op Platt översett: „The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde“. Dat Book is 1886 rutkamen, blots dree Johr…

De Siet mit ne’e Böker un CDs kann blots lopen, wo de Spoorkass Bremen dat Geld dorför geven hett.

Wöör mit Wutteln 2023

Kleines Jubiläum für plattdeutschen Sprachkalender – 
2023 erscheint „Wöör mit Wutteln“ zum fünften Mal

Wer ist eigentlich op’n Kiwief? In welcher Jahreszeit erntet man Kassbeeren? Und was hat all neeslang mit der Nase zu tun? Antworten bietet der Sprachkalender „Wöör mit Wutteln 2023“, der ab sofort beim Institut für niederdeutsche Sprache bestellt werden kann. Am einfachsten geht das über die eigens eingerichtete Internetseite https://klenner.ins-bremen.de

Auf 52 Wochenblättern werden plattdeutsche Wörter und Wendungen unterhaltsam, verständlich und lebensnah erklärt. Einmal im Monat gibt es außerdem ein Kochrezept für ein Gericht mit einem plattdeutschen Namen: Die Skala reicht vom Bookweten Jan-Hinnerk über Karnmelken Kullerpietsch bis hin zum Scheben Wind.

Vor fünf Jahren war der „Wöör mit Wutteln“ als eine Art Geheimtipp gestartet, inzwischen aber ist der Kalender für viele Plattdeutsch-Interessierte ein fester Begleiter geworden. „In den vergangenen Jahren sind die Bestellungen regelmäßig angestiegen“, freut sich Kalender-Macher Reinhard Goltz vom Institut für niederdeutsche Sprache. Dabei sind die Voraussetzungen in diesem Jahr besonders ungünstig – der Papierpreis hat sich verdoppelt und lässt sich nur schwer kalkulieren. Trotzdem will das Bremer Platt-Institut über 3000 Exemplare drucken lassen. 

Spätestens im November soll die Verteilung der Kalender erfolgen. Vorbestellungen liegen bereits aus vielen Teilen Norddeutschlands vor, aber auch aus China, den USA und der Schweiz. 
Mitglieder des INS e.V. erhalten den Kalender automatisch, alle anderen Besteller werden um eine Spende gebeten. 


Das INS – Neue Projekte

Nach ersten Vorbereitungen starten wir in die Projekte des Jahres 2022.
Im Zentrum steht die Erweiterung des plattdeutschen Tonarchives PLATO.

https://plattdeutsches-tonarchiv.de
https://deutsche-digitale-bibliothek.de

Das plattdeutsche Tonarchiv PLATO wurde im Jahr 2020 als Projekt des INS gestartet.

2022 werden nun ausgewählte Rundfunkandachten, die dem INS durch den Verein “Kirche im NDR” zur Verfügung gestellt wurden, über das Tonarchiv öffentlich dauerhaft zugänglich gemacht. Ergänzend und begleitend dazu werden Interviews geführt werden und weitere Texte aus dem Bereich der Gemeinde- und Kirchenarbeit aufbereitet und hörbar gemacht werden.

Die Deutsche Digitale Bibliothek hat die bei PLATO aufbereiteten Hördateien in ihren Bestand aufgenommen. Weil die DDB einer anderen Ordnung folgt, gibt sie zu den einzelnen Stücken auch weitere Informationen: PLATO in der DDB

Das Digitalisierungsprojekt tritt, neben der Sicherstellung der Sprachzeugnisse und ihrer öffentlichen Zugänglichmachung, mit dem Ziel an, dabei auch für ökologische Nachhaltigkeit zu sorgen. Unterschiedliche Audiomaterialien sowie zugehörige Informationen werden durch das Tonarchiv weltweit verfügbar gemachen. Es ist ein Angebot sowohl für sprachlich interessierte Laien als auch für wissenschaftliche Anwendungen. Da die Nutzung mit jedem internetfähigen Endgerät möglich ist, verringert sich der Aufwand der Datenbeschaffung für die Nutzer erheblich. Entsprechend fallen bei Bedarf keinerlei Reisen an, und auch der archivierende Ausdruck von Daten oder Texten lässt sich erheblich reduzieren. Damit ist ein geringerer ökologischer Fußabdruck gewährleistet und dem Gedanke der Nachhaltigkeit Sorge getragen worden.

Weitere Schwerpunkte werden im Bereich des Nachlassarchives, des Ausbaus des Veranstaltungs- und Informationsangebotes des INS und auf dem Gebiet des niederdeutschen Theaters liegen. 

Diese drei Projekte sollen das Programm des INS stärken und ergänzen. Sie werden ermöglicht mit der Unterstützung durch:


Yard Dibaba över dat INS

Online op’t Amt – un allens op Platt

Ämter un Behörden in Düütschland mööt mehr un mehr Formularen inrichten, wo de Börgerslüüd wat angeven mööt oder wo de Minschen sülvst en Andrag stellen köönt. Dat regelt dat „Onlinezugangsgesetz“ (OZG).
Man bet nu hett de Staat vergeten, dat se dor en Reeg anner Regeln bi inhollen mööt. Un he hett bi düsse Saak vergeten, an de Regional- un Minnerheitenspraken to denken.

„Schluß mit der Sprachbarriere: Wi wüllt uns Recht – Platt op‘t Amt ok in‘t Nett“

Daher hat die Mitgliederversammlung des Instituts für niederdeutsche Sprache am Samstag den 29.10. eine Resolution verabschiedet, die die 5 norddeutschen Länder dazu auffordert, die bereits mehrsprachig gegebenen Formulare um die Variante „Platt“ zu ergänzen.

Hier ist der Aufruf zur Unterstützung der Petition zu finden.


Knipp Gumbo – de plattdüütsche Rock-‘n-Roller ut Bremen!

Siene Ideen, siene Musik, sien Leven. Un allens in düssen lütten Film.


De leve Gott snackt Platt – Das Projekt PLATO des Instituts für niederdeutsche Sprache startet in sein drittes Jahr

Plattdeutsch nimmt in zahlreichen Kirchengemeinden einen wichtigen Platz ein – in der Seelsorge, aber auch als Sprache des Gottesdienstes. Mündliche plattdeutsche Texte aus dem kirchlichen Bereich stehen im Mittelpunkt der aktuellen Dokumentation des Instituts für niederdeutsche Sprache. Mit diesem Schwerpunkt geht das Projekt PLATO nun in seine dritte Runde. „Wir können auf den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre aufbauen“, so Projektleiterin Nora Geppert.  

Rund 30 Rundfunkandachten, ausgestrahlt über den NDR, werden so aufbereitet, dass sie über das Internet aufgerufen werden können.

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Boy Lornsen 100

In diesen Tagen wäre Boy Lornsen, Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass gibt das Literaturhaus Schleswig-Holstein eine Festschrift heraus. Darin befasst sich Reinhard Goltz mit der Kraft des Satzes Mit rein gornox füng he an – das ist der Beginn von Lornsens plattdeutscher biblischer Geschichte „Sien Schöpfung“. Hier ein Auszug:

Ausgangspunkte sind die initialen Bibel-Stellen Im Anfang war das Wort (Johannes 1,1) bzw. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (1. Mose 1,1). In seiner plattdeutschen Bibel-Übersetzung formuliert Johannes Jessen: In’n Anfang wär dat Word all dor bzw. Ganz in den Anfang hett Gott Himmel un Eer maakt.

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