Wat gifft’t Nee’es? »

Nee’e Böker un CD’s »

  • Oostoostfäälsche Wöör
    Oostoostfäälsch – dat is dat Platt, wat in de Gegend rund üm Maideborg snackt warrt. Vörweg maakt de Autor kloor, dat faken twee Formen oder mehr begäng sünd. Denn verkloort he en Handvull grammatische Grundregeln un wiest achteran de plattdüütschen…

De Siet mit ne’e Böker un CDs kann blots lopen, wo de Spoorkass Bremen dat Geld dorför geven hett.

Wöör mit Wutteln 2023 – Aktion beendet

Wir freuen uns auch in diesem Jahr über die wieder große Nachfrage und die zahlreichen Bestellungen. Bereits Mitte Dezember waren alle Kalender vergeben und nur noch einige Rückläufer konnten danach noch verteilt werden.

Wir danken allen Besteller:innen und Spender:innen für die großartige Unterstützung und freuen uns jetzt schon, Sie auch in 2024 mit einem neuen Kalender überraschen zu können. Vorbestellungen werden ab August möglich sein.


PLATO 2023 ist online

https://plattdeutsches-tonarchiv.de
https://deutsche-digitale-bibliothek.de

Das plattdeutsche Tonarchiv PLATO wurde im Jahr 2020 als Projekt des INS gestartet.

Ausgewählte Rundfunkandachten, die dem INS durch den Verein “Kirche im NDR” zur Verfügung gestellt wurden, sind nun über das Tonarchiv öffentlich dauerhaft zugänglich.

Ergänzend und begleitend dazu finden Sie Interviews und weitere Texte aus dem Bereich der Gemeinde- und Kirchenarbeit zum Hören und Nachlesen.

Das Digitalisierungsprojekt tritt, neben der Sicherstellung der Sprachzeugnisse und ihrer öffentlichen Zugänglichmachung, mit dem Ziel an, dabei auch für ökologische Nachhaltigkeit zu sorgen. Unterschiedliche Audiomaterialien sowie zugehörige Informationen werden durch das Tonarchiv weltweit verfügbar gemachen. Es ist ein Angebot sowohl für sprachlich interessierte Laien als auch für wissenschaftliche Anwendungen. Da die Nutzung mit jedem internetfähigen Endgerät möglich ist, verringert sich der Aufwand der Datenbeschaffung für die Nutzer erheblich. Entsprechend fallen bei Bedarf keinerlei Reisen an, und auch der archivierende Ausdruck von Daten oder Texten lässt sich erheblich reduzieren. Damit ist ein geringerer ökologischer Fußabdruck gewährleistet und dem Gedanke der Nachhaltigkeit Sorge getragen worden.

Dank des Förderprogrammes des Bundes konnten über den Bundesverband Soziokultur und dessen Programm Neustart drei neue Angebote des INS für Nutzer und Sprechergruppen erfolgreich geschaffen werden.


Das INS-Nachlass-Archiv

Erste Autorennachlässe konnten systematisiert, erfasst und über Kalliope online gestellt werden.


Das INS auf Instagram und Facebook

Wat is frisch? – schnacken – Pläseer

Die im vergangenen Jahr angelegten und vielfältig ausgebauten Social Media Aktivitäten finden immer mehr Aufmerksamkeit, das zeigt sich in densteigenden Followerzahlen auf unseren verschiedenen Kanälen. Wir freuen uns sehr, über den neuen, direkten Weg des Austausches mit Plattdeutschsprecher:innen und Platt-Liebhaber:innen.

Mehr Unter:

https://www.instagram.com/platthuus/
https://www.facebook.com/platthuus

Niederdeutsche Theaterautorenwerkstatt

Das INS hat eine Handreichung für die Konzeption von Veranstaltungen für die Aus- und Weiterbildung von niederdeutschen Theaterutoren erarbeitet. Diese wartet nun auf ihre konkrete Anwendung und Umsetzung. Mehr Informationen dazu erhalten Sie im INS.

Diese drei Projekte wurden ermöglicht mit der Unterstützung von:


Yard Dibaba över dat INS

Online op’t Amt – Un nu? – Antwort der Länder

Im November 2022 reichte das INS eine Anfrage zu niederdeutschen Online-Angeboten bei den zuständigen Staatskanzleien der acht Bundesländer, in denen Niederdeutsch gesprochen wird, ein.

Von den angeschriebenen Bundesländern antworteten letztlich vier. Ein Angebot auf Niederdeutsch sei wünschenswert und die Anfrage berechtigt, jedoch seien die Länder zunächst mit den grundsätzlichen Herausforderungen der digitalen und organisatorischen Umsetzung des OZG ausgelastet und setzten ihre sprachlichen Prioritäten ansonsten zunächst auf fremdsprachige Angebote. So der Tenor der Aussagen aus den Staatskanzleien.

Eine begleitende Online-Petition, initiiert durch das INS, stieß auf tausende interessierte Nutzer und fand mehrere hundert Unterzeichner:innen, die die Forderung nach niederdeutschen Angeboten auf den Online-Plattformen der Länder nachdrücklich unterstützen.

Wir freuen uns sehr über die vielen aktiven Nutzer:innen und engagierten Kommentare und werden die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes für Plattsprecher:innen weiterhin beobachten und begleiten. Wir danken allen, die uns dabei mit ihrer Stimme unterstützen.


Nachruf

Ulf-Thomas Lesle leevt nich mehr

20 Johr lang, vun 1992 bet 2012, hett Ulf-Thomas Lesle fördat INS arbeidt. An’n 8. Februar 2023 is he nu dootbleven. 

In de eersten dree Johr bet 1995 hett he sik afsünnerlich üm de Böker kümmert, achteran is he Geschäftsföhrer worrn, as Nafolger vun Wolfgang Lindow. He kenn sik allerbest ut bi dat plattdüütsche Theater, dor hett he op sien Dokterarbeitöver schreven: „Das niederdeutsche Theater. Von „völkischer Not“ zum Literaturtrost“. Wohrschaut hett he vör de Gedankenwelten vun Traditschoon un Volk, de he in de plattdüütsche Kultur naspöört hett. Lesle hett Böker rutgevenun Opsätz schreven.

Op de Welt kamen is Lesle an’n 18. April 1947 in Cuxhoben. Dor is he na School gahn un hett in’n Bookhannel lehrt. Achteran hett he in Hamborg op Bibliothek studeert, un denn Germanistik, Geschicht, Volkskunn un Theaterwetenschaft. Twüschen 1981 un 1987 weer he Dramaturg bi’t Ohnsorg-Theater. In de Tiet un ok later hett he en Reeg Theaterstücken in’t Plattdüütsche översett, in de eerste Tiet hett he en Pseudonym bruukt.

De letzten Johren hett Ulf-Thomas-Lesle in Friedrichstadt in Schleswig-Holsteen wahnt.


Knipp Gumbo – de plattdüütsche Rock-‘n-Roller ut Bremen!

Siene Ideen, siene Musik, sien Leven. Un allens in düssen lütten Film.


De leve Gott snackt Platt – Das Projekt PLATO des Instituts für niederdeutsche Sprache startet in sein drittes Jahr

Plattdeutsch nimmt in zahlreichen Kirchengemeinden einen wichtigen Platz ein – in der Seelsorge, aber auch als Sprache des Gottesdienstes. Mündliche plattdeutsche Texte aus dem kirchlichen Bereich stehen im Mittelpunkt der aktuellen Dokumentation des Instituts für niederdeutsche Sprache. Mit diesem Schwerpunkt geht das Projekt PLATO nun in seine dritte Runde. „Wir können auf den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre aufbauen“, so Projektleiterin Nora Geppert.  

Rund 30 Rundfunkandachten, ausgestrahlt über den NDR, werden so aufbereitet, dass sie über das Internet aufgerufen werden können.

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Boy Lornsen 100

In diesen Tagen wäre Boy Lornsen, Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass gibt das Literaturhaus Schleswig-Holstein eine Festschrift heraus. Darin befasst sich Reinhard Goltz mit der Kraft des Satzes Mit rein gornox füng he an – das ist der Beginn von Lornsens plattdeutscher biblischer Geschichte „Sien Schöpfung“. Hier ein Auszug:

Ausgangspunkte sind die initialen Bibel-Stellen Im Anfang war das Wort (Johannes 1,1) bzw. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde (1. Mose 1,1). In seiner plattdeutschen Bibel-Übersetzung formuliert Johannes Jessen: In’n Anfang wär dat Word all dor bzw. Ganz in den Anfang hett Gott Himmel un Eer maakt.

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