Wie hat sich Literatur op Platt in den Jahren der deutschen Teilung zwischen 1949 und 1989 entwickelt? Darum geht es am 20. und 21. März bei der Jahrestagung der Fritz Reuter Gesellschaft in Ludwigslust. Vorträge halten z.B. Cornelia Nenz, langjährige Direktorin des Fritz-Reuter-Literaturmuseums Stavenhagen, und Barbara Scheuermann, Literaturwissenschaftlerin aus Göttingen. Wolfgang Krischke, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für niederdeutsche Sprache (INS), stellt in Ludwigslust die neue INS-Datenbank vor: Literaturorte – wo Niederdeutsch zu Hause ist. Interessierte finden hier Informationen zu Orten, die an Leben und Werk niederdeutscher Autoren erinnern – von Ausstellungen und Skulpturen über Geburtshäuser, Aufenthaltsorte und Grabmäler bis zu Wanderungen auf den Spuren von Dichtern. Spitzenreiter, was die Zahl der Literaturorte angeht: Fritz Reuter. Der Fritz Reuter Gesellschaft mit Sitz in Neubrandenburg gehören rund 220 Mitglieder an.




