De Sternseier

Nikolaus Niemeier (1876 – 1934) war Maler und Dichter. Sein Gedichtband „De Sternseier“, jetzt neu herausgegeben, erschien erstmals 1925. Sechs Jahre zuvor war der gebürtige Altonaer in ein Fischerhaus auf Hiddensee gezogen. Und hier malte Niemeier das Tonnengewölbe der Inselkirche aus mit mehr als 1200 Rosen. Blumen hat er auch bedichtet: „Veel Bloomen streu ick öwer de Eer, veel Bloomen streu ick wiet henn in´t Meer.“ Zwischen seine 47 plattdeutschen Gedichte hat Niemeier Hus- und Sinnsprök von Häusern auf Hiddensee eingestreut, so wie diesen: „Kummst du to mi, Kummst du to di.“ Zur Neuauflage des Büchleins hat Heiko Thomsen ein Nachwort beigesteuert.

Nikolaus Niemeier: De Sternseier, Neisse Verlag Dresden 1925, 96 S. ISBN 978-3-86276-373-3