


Im Sommer 2026 tauschen kommunale Bauhöfe in der Südheide mehr als 200 Ortstafeln aus gegen zweisprachige Schilder auf Hoch und Platt. So lesen Besucher von Schmarbeck auch den niederdeutschen Namen Schmark, und Poitzen wird op Platt Pöözen geschrieben. Mit diesem Projekt wird Plattdeutsch im Alltag von 30 Gemeinden in der LEADER-Region „Kulturraum Oberes Örtzetal“ sichtbar. Bei der Umsetzung hat auch das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) geholfen. Es legt die Schreibweise plattdeutscher Ortsnamen fest und richtet sich dabei nach historischen Quellen und der ortsüblichen Aussprache. Nach einem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr müssen Gemeinden für zweisprachige Ortstafeln ein entsprechendes Gutachten des INSeinholen.
Fotos: Gemeinde Faßberg



