Wolfgang Krischke
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Wolfgang Krischke, Jahrgang 1959, ist aufgewachsen in Benefeld bei Walsrode in der Lüneburger Heide und lebt heute in Hamburg. Seit 2024 ist er mit der Leitung der sprach- und literaturwissenschaftlichen Projekte des INS betraut. 

Er forscht und lehrt auf dem Gebiet der germanistischen Linguistik. Er hat Studien  zu Themen der Grammatik, Wortgeschichte und Wissenschaftskommunikation veröffentlicht. Sein Buch „Was heißt hier Deutsch? Kleine Geschichte der deutschen Sprache“ widmet sich intensiv auch dem Plattdeutschen und hat ein großes Publikum auch außerhalb der wissenschaftlichen Welt gefunden.

Wolfgang Krischke studierte an der Universität Göttingen Germanistik, Geschichte und Allgemeine Sprachwissenschaft mit dem Abschluss Magister. Danach folgten ein journalistisches Volontariat und mehrere Jahre als Redakteur und Leiter des Wissenschaftsressorts in einem Hamburger Zeitschriftenverlag. Daneben promovierte er an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zur Sprache des Wissenschaftsjournalismus.

Mittlerweile ist er seit vielen Jahren freiberuflicher Journalist (u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Welt, Zeit) mit dem Schwerpunkt auf Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsthemen. Als Autor oder Herausgeber hat er Sachbücher zur deutschen Sprache, zu gesellschaftlichen Trends der Medien- und Netzkommunikation sowie zur Sozial- und Medizingeschichte veröffentlicht. 

Als Lehrbeauftragter für Germanistische Linguistik hat er an den Universitäten Hamburg und Bremen Seminare zu Themen aus den Bereichen Grammatik, Niederdeutsch, Sprachgeschichte, Sprachkritik und Medienlinguistik veranstaltet. An der Universität Tübingen war er Co-Leiter medienwissenschaftlicher Seminare zur Interviewführung und Internetkommunikation. 

Als Teilnehmer am Geschichtenwettbewerb „Vertell doch mal“ von NDR, Radio Bremen und dem Ohnsorg-Theater hat Wolfgang Krischke zweimal den ersten Preis gewonnen, eine weitere Geschichte wurde als eine der 26 besten des Jahres veröffentlicht.