Plattdeutsche Landkarte

Eine sprechende Landkarte

Seit knapp 20 Jahren gehören Ortsschilder, die neben dem hochdeutschen auch den plattdeutschen Namen ausweisen, zum norddeutschen Alltag. Von diesen Schildern gibt es einige Hundert. Angesichts des offiziellen hochdeutschen Namens gerät dabei oft in Vergessenheit, dass nahezu jeder Ort im niederdeutschen Sprachraum auch einen plattdeutschen Namen hat. 

Über Aufrufe in Zeitungen, Telefonaktionen und zahlreiche Einzelbefragungen haben INS-Mitarbeiter in den vergangenen 15 Jahren weit über tausend Ortsnamen zusammengetragen; immer geht es darum, die vor Ort gebräuchliche Aussprache zu erfassen. Die Schwerpunkte der bisherigen Sammlung liegen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie den Stadtteilen der Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Erhebungen sind aber auch in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg geplant. Wer einen plattdeutschen Ortsnamen melden möchte, kann sich jederzeit gern an das INS wenden.

Ergänzende Informationen mit Bezug zum Niederdeutschen werden gesondert ausgewiesen, etwa auf plattdeutsche Autoren, Schauspieler oder Liedermacher. Außerdem gibt es Verweise auf niederdeutsche Einrichtungen.

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